(Von der Musik Nutzen und Kraft)

 

500 Jahre nach Luther hat die musikalische Zucht diese projektbeteiligten Träger von Sittsamkeit, Sanftmut und Vernunft hervorgebracht:

kkehard Wölk ist Pianist, Arrangeur und Komponist aus Deutschland. Er studierte an der Musikhochschule Lübeck, der Universität Hamburg und der Humboldt- Universität zu Berlin. Nach Masterclasses bei John Taylor und Walter Norris besuchte er mehrfach die USA, gab Konzerte und Workshops in New York und Massachusetts, machte dort Plattenaufnahmen und studierte weiter bei Fred Hersch und Barry Harris.
Als Komponist und Arrangeur gewann Wölk mehrere Preise und Stipendien und wirkte mit an verschiedenen Rundfunkproduktionen für den NDR, Deutschlandradio Kultur, RBB, BR und WDR. Er arbeitete auch als Pianist und Komponist für Theaterproduktionen in Deutschland und der Schweiz und vertonte viele deutsche Stummfilme live und auf DVD. Neben seiner nationalen wie internationalen Konzerttätigkeit veröffentlichte Wölk in Deutschland und Italien fünf CD-Produktionen unter eigenem Namen, u. a. 'SONGS, CHORALS AND DANCES' (Nabel Records). Mit seinem Trio bzw. Quintett gastierte er erfolgreich auf vielen international renommierten Festivals wie dem Bachfest Leipzig, dem Mozartfest Würzburg, dem International Jazz Festival Neu Delhi, in der Glinka Philharmonie sowie dem Mariinskij Theater zu St. Petersburg und bisher in vielen Ländern wie den USA,  Kanada, Estland, Polen, der Schweiz, Indien und Russland, u. a. mit Unterstützung des Goethe-Instituts.

 

örn Henrich, Kontrabassist, promovierter Philosoph und habilitierter Wissenschaftshistoriker. Nach dem Studium der Philosophie in Düsseldorf verfasste Henrich an der LMU München seine Dissertation. Währenddessen war er Stipendiat für das Fach Kontrabass am Zentrum für Zeitgenössische Musik / Burghausen und spielte im Quartett von Prof. Joe Viera. Nach einem Intermezzo in Düsseldorf und der Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Gitarristen von Ray Charles, John C. Marshall, zog er 2001 als Habilitand nach Berlin. Dort arbeitet er neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als Bandleader und Sideman und war von 2005-2009 Mitglied der Jazzband des Auswärtigen Amts. Hinsichtlich der Synthese von Philosophie und Jazz beschäftigt er sich mit der Verwendung der Kombinatorik in der musikalischen Praxis und mit der mathematischen Entscheidungstheorie als Alternative zu jazzhistorischen Paradigmata.

 

ndrea Marcelli (geb. in Rom) Schlagzeuger, Klarinettist, Komponist. Er studierte bis 1986 am Conservatorio L. Refice in Frosinone klassische Klarinette, Jazzkomposition und Arrangement. Zu seiner Ausbildung am heutigen Hauptinstrument, dem Schlagzeug, zählten Clinics bei Tommy Campbell und Peter Erskine. Nach Lebensphasen (1989-2001) in Los Angeles und New York zog er 2001 nach Berlin.
Marcelli hat bis jetzt über 200 eigene Kompositionen und unter eigenem Namen fünf Alben aufgenommen, die auf bekannten Labels wie Verve/PolyGram, ESC, BHM und Polydor K.K. erschienen sind. Zu den Mitmusikern der Aufnahmen zählen Größen der Jazzgeschichte wie Wayne Shorter, Marc Johnson, Eddie Gomez, John Patitucci, Mike Stern, Bob Mintzer, Chuck Loeb und Ralph Towner. Zu erwähnen sind auch seine Kooperationen mit Eberhard Weber, Don Menza, Markus Stockhausen und Frank Gambale. Einige seiner Kompositionen wurden in das Europäische Realbook aufgenommen. Marcelli erhielt zahlreiche Jazzauszeichnungen.